Am 11. 11. um 11:11 Uhr war es soweit – FASCHINGSBEGINN

Für uns beide hält  der Faschingsbeginn immer einiges an Spannung und Erwartungen bereit. Wir haben Freude daran, einmal in eine andere Rolle zu schlüpfen.

Heuer werden wir wegen Corona darauf und wahrscheinlich auf noch so manch anderes verzichten müssen. Wir nehmen diese herausfordernde Situation jedoch zum Anlass, das eine oder andere zu überdenken und hoffen, auf diese Weise Neues zu entdecken.

Meinrad DUFNER, ein Benediktinermönch spricht in seinem gleichnamigen Büchlein von einem „Rollenwechsel“ und gibt auch einige Anregungen dazu! Die interessantesten Ideen haben wir beide mit einem „LIKE“ versehen. Sie motivieren uns zum Ausprobieren:

„Mut zu Neuem!“

Ich (Angelika) nehme mir vor, meinen Kleiderschrank zu durchforsten und einmal etwas Ungewohntes zu probieren! Denn: Wer immer den gleichen Kleidungsstil trägt, legt sich auch nach außen auf eine bestimmte Rolle fest. Auf diese Weise wird ein Kleidungswechsel zum Rollenwechsel!!!

Für mich (Sepp) steht fest, dass ich Angelika öfter eines meiner Kleidungsstücke auswählen lasse, das ihr besonders gut gefällt. Ich trage es dann ganz exklusiv für meine geliebte Frau und freue mich, wenn sie mir Komplimente macht.

„Bleib` flexibel!“

„Marmelade kochen mit meiner Frau macht Spaß!“ Hätte mir (Sepp) noch vor einem Jahr jemand gesagt, dass die Zubereitung von Marmeladen eine meiner Lieblingsbeschäftigungen wird, hätte ich sie oder ihn für verrückt gehalten. Übernehme ich neue Rollen, bleibe ich flexibel.

 „Trau di einfach!“

Der Fasching ist normalerweise auch eine Zeit der „Verrücktheiten“: Nicht nur auf Bällen wird getanzt – auch zu Hause tanzen wir manchmal schon am Morgen und wir fühlen uns dabei beschwingt und jung. Einige Lieder sind schon im ersten Lockdown zu Lieblingshits geworden, wie z.B. „Guten Morgen, Sonnenschein…“! Das wirkt auch ohne Sonne – im Novembernebel!!!

Angelika und Sepp