Im Lau­fe einer Part­ner­schaft kön­nen sich Ent­täu­schun­gen, uner­füll­te Sehn­süch­te, Vor­wür­fe und Ärger anhäu­fen. Wer­den die­se nicht recht­zei­tig und offe­nen benannt, ist es nahe­lie­gend, dass sich einer der Part­ner zurück­zieht. Heim­lich schaut sich der Mann oder die Frau dann häu­fig wo anders um und fin­det auch jemand ande­ren, was zahl­rei­che Sta­tis­ti­ken belegen.
Zufrie­de­ne und glück­li­che Paa­re wis­sen, dass Bezie­hung kein Selbst­läu­fer ist und dass es wich­tig ist wach zu blei­ben, um die eige­nen Bedürf­nis­se und die des Part­ners wahr­zu­neh­men, sie zu benen­nen und sie auf­ein­an­der abzustimmen.

Was wir tun können

  • Spre­chen wir dar­über, was uns anein­an­der gut tut
  • Neh­men wir uns Zeit für eine ehr­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit unse­rer Partnerschaft
  • Tei­len wir dem Part­ner / der Part­ne­rin mit, wie es uns mit ihm/ihr in kon­kre­ten Situa­tio­nen geht
  • Geben wir ein­an­der die Gele­gen­heit, unse­ren Ärger aus­zu­spre­chen und hören wir zu, ohne uns gleich zu verteidigen
  • Bemü­hen wir uns, die Bedürf­nis­se des Part­ners wahrzunehmen

 

Fra­gen für ein Gespräch

Was bedeu­tet mir das Tra­gen von Ver­ant­wor­tung für jeman­den, den ich gern habe?
Habe ich schon ein­mal Tren­nungs­ge­dan­ken gehabt? Kön­nen wir offen und ehr­lich mit­ein­an­der umge­hen? Wel­che sind unse­re heim­li­chen Gedan­ken und Wünsche?

 

ange­lehnt an das Buch “Weil i di mog” von Toni Fiung