Lei­der ken­nen wir kein Geheim­re­zept für eine glück­li­che Bezie­hung. Wir haben uns aber schon manch­mal gefragt, was es wirk­lich aus­macht, wenn es uns gut mit­ein­an­der geht und sind dabei auf Fol­gen­des gekommen:

Für uns hat es obers­te Prio­ri­tät, dass wir von­ein­an­der wis­sen, was im Ande­ren vor­geht und was ihn oder sie inner­lich beschäf­tigt. Hier das Gespräch zu suchen, auch dann, wenn wir uns unge­nü­gend oder schwach füh­len, ist eine fast täg­li­che Herausforderung.

Eben­so bedeut­sam erle­ben wir den Bereich unse­rer Zärt­lich­keit und Sexua­li­tät. Es ist das etwas ganz Exklu­si­ves, was nur für uns bei­de bestimmt ist. Durch unse­re Sexua­li­tät unter­schei­det sich unse­re Bezie­hung am meis­ten von allen ande­ren Bezie­hun­gen — z.B. zu den Kin­dern, den Freun­den,… Das schafft für uns sehr viel Nähe und Verbundenheit.

Der drit­te Bereich ist für uns das bewuss­te Leben unse­rer Dank­bar­keit. Als Chris­ten nen­nen wir das “Gebet”. Es ist für uns aber nichts ande­res als das Bewusst­sein, dass letz­ten Endes alles Geschenk und nichts selbst­ver­ständ­lich ist.

Hil­de­gard und Alo­is, ME-Wochen­en­de 2005