A STAR IS BORN

Es ist kein klas­si­scher Ehe- und Fami­li­en­film – uns bei­de hat er den­noch sehr ange­spro­chen und zur Fra­ge moti­viert: „Was sagt mir die­se Sto­ry, was bedeu­tet sie für mein/unser Leben und Lieben?“

Aber zuerst ein­mal zum Inhalt:
Ein Coun­try­mu­sic-Star (Brad­ley Coo­per) ent­deckt eine hoch­be­gab­te Sän­ge­rin (Lady Gaga). Er ver­liebt sich in sie, hei­ra­tet sie und för­dert ihre Kar­rie­re nach Kräf­ten. Sie wird schnell berühmt und hat bald grö­ße­ren Erfolg als ihr Mann. Der wird zum Alko­ho­li­ker, nimmt Dro­gen und ver­fällt in Depres­sio­nen, als sein Ruhm schwin­det. Sei­ne Frau steht wei­ter­hin über­zeugt zu ihm, obwohl ihre Wel­ten immer wei­ter auseinanderfallen.

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Sepp: Mich berührt das Ken­nen­ler­nen der bei­den sehr und erin­nert mich ein wenig an unse­re eige­ne „Lie­bes­ge­schich­te“. Am Anfang, wo er ganz oben ist, zieht er alle sei­ne “Regis­ter” und wirbt um sie, bis er sie schließ­lich als Ehe­frau “bekommt”. Mit ihrem stän­dig wach­sen­den Erfolg kom­men aller­dings auch die Her­aus­for­de­run­gen für ihn.
Auch ich mer­ke, dass mei­ne Frau mit ihren beruf­li­chen Erfol­gen gewach­sen ist und sich zu einer star­ken Per­sön­lich­keit ent­wi­ckelt hat. Mei­ne Freu­de dar­über kann ich nicht immer zei­gen, auch wenn ich weiß, wo mei­ne eige­nen Stär­ken und Kom­pe­ten­zen lie­gen. Mit­un­ter macht sich sogar der Gedan­ke breit, dass sie mich ver­nach­läs­sigt und lieb­los ist. Das löst in mir Ein­sam­keit, Ent­täu­schung und Trau­rig­keit aus.
Der Film hat mir im Beson­de­ren bewusst gemacht, dass ich gut auf mei­nen Selbst­wert bli­cken will. Hilf­reich ist mir dabei, dass ich die posi­ti­ven Din­ge im All­tag wert­schät­ze. Kei­nes­falls möch­te ich in irgend­ein „Sucht­ver­hal­ten“ — bei­spiels­wei­se über­mä­ßi­gen Fern­seh­kon­sum ver­fal­len, wenn mei­ne Frau beruf­lich sehr aktiv ist.

Ange­li­ka: Der Film zeigt mir auf sei­ne Wei­se was es bedeu­tet, sich täg­lich neu für die Lie­be zu ent­schei­den. Er moti­viert mich, dass ich die klei­nen Unvoll­kom­men­hei­ten im Blick einer lie­ben­den Frau sehe. Waren es im Film unüber­wind­ba­re Süch­te bis zu Krank­hei­ten, bin ich dank­bar, dass ich nur auf Klei­nig­kei­ten bli­cke, die mich in unse­rem Mit­ein­an­der stö­ren, wie z.B. Lich­ter, die nicht abge­schal­tet wer­den; Hand­tü­cher und Socken, die am Boden lie­gen oder Lebens­mit­tel, die dop­pelt gekauft wer­den. Schaue ich mit Lie­be auf die­se klei­nen „Hop­pa­las“, so läuft unser All­tag runder!

Ange­li­ka & Sepp

Der nächs­te Film­tipp folgt dem­nächst auf die­ser Seite!