Obwohl Zärt­lich­keit und Sexua­li­tät in jeder Lie­bes­be­zie­hung eine gro­ße Bedeu­tung haben, fällt das Reden dar­über vie­len Paa­ren schwer. Viel­leicht liegt das dar­an, dass es einer­seits jener Bereich in unse­rem Mit­ein­an­der ist, wo wir die größ­te Nähe erle­ben, aber auch, wo wir am ver­letz­lichs­ten sind.

Wir mei­nen, dass es auf unse­re gesam­te Bezie­hung posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen hat, wenn es uns gelingt, uns in die­sem spe­zi­el­len Bereich unse­re Sehn­süch­te und Wün­sche lie­be­voll mitzuteilen.
Wir ler­nen uns durch die Offen­heit zuein­an­der bes­ser ken­nen, wir bau­en viel­leicht ver­steck­te Ängs­te ab und unse­re Lie­be wird dadurch nach­hal­tig gestärkt.
Gelingt es uns nicht, über unse­re Sexua­li­tät zu reden, kann es vor­kom­men, dass sich einer von uns, lang­sam und unschein­bar, ent­täuscht zurückzieht.

Um ins Gespräch zu kom­men, kann viel­leicht der nach­fol­gen­de Fra­ge­bo­gen über Emp­fin­dun­gen und Wün­sche eine Hil­fe sein. Schaf­fen Sie eine gute Atmo­sphä­re, bei der jeder für sich die Fra­gen beant­wor­tet. Bewer­ten Sie die Fra­gen mit 1–10 Punk­ten und reden Sie anschlie­ßend über die Unter­schie­de in Ihrer Bewer­tung (1=trifft fast gar nicht zu; 10=trifft voll zu).

Die ME-Redak­ti­on

  1. Mei­ne (spon­ta­nen) Gedan­ken und Gefüh­le bezie­hen sich oft auf die Sexualität.
  2. Mein sexu­el­les Ver­lan­gen ist spon­tan wie Hun­ger und Durst.
  3. Für mich bekommt Zärt­lich­keit rasch eine sexu­el­le Dimension.
  4. Zärt­lich­keit und Sexua­li­tät sind für mich zwei unter­schied­li­che Elemente
  5. Der bes­te Zeit­punkt für eine sexu­el­le Begeg­nung ist für mich am Abend, wenn alles ande­re erle­digt ist
  6. Ich brau­che häu­fig sexu­el­len Kontakt.
  7. Eine sexu­el­le Begeg­nung ist für mich meis­tens eine bewuss­te Entscheidung.
  8. Ein (guter) Orgas­mus ist für mich ein wich­ti­ger Teil einer guten sexu­el­len Erfahrung.
  9. In unse­ren sexu­el­len Begeg­nun­gen bin ich dei­nen Reak­tio­nen gegen­über sehr empfindsam.
  10. Ich mag am liebs­ten ganz sanf­te Berührungen.
  11. Ich brau­che Zeit, um mich in mei­nem  Kör­per zu Hau­se zu fühlen.
  12. Ich füh­le mich dir in unse­ren sexu­el­len Begeg­nun­gen unterlegen
  13. Ich habe eine lan­ge Lis­te sexu­el­ler Fan­ta­sien, die ich ger­ne mit dir leben möchte.
  14. Wenn wir wäh­rend des Lie­bes­spiels reden, ver­stärkt das mein Lustempfinden.
  15. Licht im Schlaf­zim­mer stei­gert mein Lustempfinden
  16. Das Ambi­en­te ist für mich wich­tig (z.B. Düf­te, lei­se Musik,…)

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 Die ME-Redaktion